Die Endert - Von Vorpochten nach Cochem
Dauer: 5 Std. (inkl. Fotos und Rast etc.)
Schwierigkeit: einfach
Um es vorweg zu nehmen: An dieser Strecke führt kein Weg dran vorbei! Meines Erachtens kann hier auch kein Lieserpfad mehr mithalten! Diese Strecke hat mich einfach verzaubert. Und wer auch nur einen Funken Interesse an Pflanzen hat, der wird die Endert entlang ein wahres Paradies erleben!Die gesamte Strecke von Vorpochten lässt sich in wenigen Worten so zusammenfassen:
Man geht in der Regel nur leicht bergab oder geradeaus, immer direkt an dem Endert-Bach entlang (was im Hochsommer ideal für Hunde ist). Der meitse Teil des Weges wird die Strecke von einem dichten Blätterdach überdeckt, so dass man diese Strecke auch gut bei hohen Temperaturen wandern kann, wo einem andere Strecken schon echt das Hirn zum brutzeln bringen. Zu guter letzt sei erwähnt, dass auf den letzten 5-8 km regelmäßige Einkehrmöglichkeiten bestehen und das in herrlichem Ambiente der alten Mühlen, die sich dem Bachlauf entlangreihen.
Insgesamt gibt es 7 oder 8 Mühlen entlang der Endert, wovon 4 oder 5 noch super in Schuss sind, teils mit Gastronomie ausgestattet, teils als Jagdpächter-Residenz umfunktioniert wurden oder als künstlerische Inspiration in ein Atellier. Von den restlichen M
ühlen sind die Ruinen noch gut sicht- und erkennbar.Direkt zu Beginn stellte ich mit Erschrecken fest, dass der Beinwell schon ausgeschlagen ist (irgendwie logisch um die Jahreszeit), so dass ich beschloss, noch diese Woche meine Schmerzsalbe herzustellen. Nebenbei habe ich meinen Eltern dann noch einen kleinen Vortrag über den Beinwell gehalten.
worden ist. Das lud ein, um ein wenig Wasser zu tanken, um sich dann wieder auf den Weg zu machen.Bis zum Kloster Martental gibt es eigentlich nichts nennenswertes zu berichten an Stationen, die man entlang des Weges passiert, aber ich finde die Umgebung und die Strecke an sich so bezaubernd schön, dass ich da großzügig drüber hinwegsehen kann.
Irgendwann gelangt man dann an eine Brücke, deren Weg zum Kloster Martental abzweigt. Wer Zeit und Muße hat, sollte sich diese interessante Ansiedlung einmal anschauen. Ich habe noch nette Erinnerungen an die damaligen Schulaufenthalte mit dem netten, verständnisvollen Pfarrer, der uns viel interessantes erzählen konnte und der uns durch die verschiedenen Meditationen geführt hat und uns in die Kunst des Haiku-Schreibens eingewiesen hat.Wir blieben jedoch auf dem Hauptweg und bewunderten den Wasserfall, wie er sich kurz vor dem Fall verspielt windet, dann ein paar Meter in die Teife rauscht, um sich dann im Tal wieder weiterzuschlängeln.
Kurz nach dem Wasserfall von Martental überquert man eine Straße, und ab da kommt noch mehr Wanderfeeling auf, denn nun wandert man meistens auf einem schmalen Trampelpfad, der durchaus auch schonmal nass und matschig sein kann. Das erfreut einen richtigen Wanderstiefel jedoch mit Stolz, wenn er seinen Träger sicher durch dieses schwierige Terrain gebracht hat!Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur ersten Wegstation, was auch ganz gut so ist, denn bis dahin macht sich schon der erste Wandererdurst bemerkbar. Unglaublich! Die Browels-Mühle hatte doch tatsächlich an diesem herrlichen
Wanderwochenende noch zu!Kurze zeit später erreicht man jedoch die Göbelsmühle, die nicht nur offen hatte, sondern auch recht gut frequentiert war. Hier ließen wir uns nieder, tranken ein Bier und ließen uns von der Werbetafel leiten, die uns zu einer herrlich-Deftigen hausgemachten Gulaschsuppe führte!
WOW! Die war echt lecker!
Trampelpfaden geht es weiter bis zur Weißmühle. Das Stück zieht sich irgendwie immer etwas, aber egal, es ist ja auch der Endspurt.
Es ist aber schon ein imposanter Anblick, wenn man aus dem Wald heraustritt in das sich öffnende Tal bei Cochem und dann vor dem imposanten Bau der Weißmühle steht. Das "Silence-Hotel" ist ein Etablissement gehobenerer Klasse und nicht immer für den kleinen Geldbeutel gedacht. Daher bin ich auch dieses Mal wieder konsequent daran vorbeigegangen, am Campingplatz Winneburg vorbei zum Hotel Winneburg, wo wir noch unser wohlverdientes Abschlussbier tranken.











































